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Mongolische Rennmäuse

Allgemeines

Die Körpergröße von Mongolischen Rennmäusen beträgt etwa 10 bis 14 cm. Hinzu kommt ein ebenso langer, behaarter Schwanz. Bei guter Pflege erreichen sie ein Alter von 3 bis 5 Jahren. Das Gewicht ist je nach Geschlecht und Körpergröße unterschiedlich. Bei weiblichen Tieren liegt es zwischen 65 g und 100 g, bei männlichen zwischen 75 g und 110 g.

Rennmäuse dürfen niemals einzeln gehalten werden! Sie sind gesellige Tiere und brauchen immer einen Partner.  

Für Anfänger ist eine Gruppe mit zwei gleichgeschlechtlichen Tieren ideal. Gemischte Paare hingegen sind für Liebhaber ungeeignet, da sich innerhalb kurzer Zeit sehr viel Nachwuchs einstellen wird. In Gruppen mit mehr als zwei Tieren kann es nach der Geschlechtsreife leicht zu ernsten Rangordnungskämpfen kommen. Es ist nicht ratsam, einer bestehenden Rennmausgruppe zusätzlich neue Tiere hinzuzufügen. Erst wenn nur noch eines der Tiere übrig ist, ist eine sorgfältige Vergesellschaftung mit einem neuen Partner nötig.

Herkunft

In freier Wildbahn findet man die kleinen Nager in der mongolischen Steppe. Dort lebt ein Rennmauspaar zusammen mit dem noch nicht geschlechtsreifen Nachwuchs in weitläufigen unterirdischen Gängen. Die Heimat der Tiere zeichnet sich durch wenig Regen und extreme Temperaturunterschiede zwischen den einzelnen Jahreszeiten aus. Auf der Suche nach Futter überwinden die Tiere täglich sehr große Distanzen. Aus diesem Grund brauchen Mongolische Rennmäuse auch in der Heimtierhaltung genügend Platz um sich auszutoben.

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Farben

Aus der ursprünglichen Wildfarbe „Agouti“ entstand im Laufe der Zeit durch selektive Zucht eine ganze Palette an verschiedenen Farben und Scheckungen. Einige dieser Variationen können nur geübte Rennmauskenner bestimmen, da hierfür Details wie die Farbe des Unterfells, die Farbe der Schwanzspitze oder die Krallenfarbe eine Rolle spielen.

Gängige Farben sind neben Agouti beispielsweise Algierfuchs, Gold, Schwarz, Kohlfuchs, Marder, Rotaugenweiß, Polarfuchs oder Silberagouti.

Geschlechter unterscheiden

Um eine ungewollte Vermehrung der Rennmäuse zu verhindern, ist es sehr wichtig, das Geschlecht der Tiere vor dem mit nach Hause nehmen zu kontrollieren. Schon einige gutgläubige Rennmaushalter staunten nicht schlecht, als sich das vermeintliche Männchen als frisch gebackene Muttermaus mit acht Jungtieren entpuppte. Bei älteren Tieren ist die Beurteilung recht einfach: Männchen haben deutlich erkennbare  Hoden, die bei den Weibchen fehlen. Bei jüngeren Tieren sind die Geschlechtsunterschiede aber noch nicht so deutlich ausgeprägt, hier müssen Sie genauer hinsehen. Bei Männchen ist der Abstand zwischen dem Austrittspunkt der Harnröhre (bei beiden Geschlechtern deutlich als „Zipfel“ erkennbar) und dem After größer, während beim Weibchen beides dicht beieinander liegt. Traust du dir die Bestimmung nicht selbst zu, bitte eine sachkundige Person in deiner Umgebung um Hilfe. Findest du niemanden in der Nähe, kannst du die Rennmaus in ein größeres Glas setzen und dieses von unten fotografieren. Diese Bilder kann eine kundige Person in der Regel gut beurteilen. Nagetiererfahrene Tierärzte können natürlich auch weiterhelfen.

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Anforderungen an den Halter

Rennmäuse sind im Vergleich zu anderen Nagetieren in der Haltung recht unkompliziert. Dennoch haben sie gewisse Ansprüche, welche der Halter erfüllen muss. Prüfe vor der Anschaffung, ob du diesen Anforderungen gerecht werden kannst.

  • Es muss genügend Platz für ein großes Gehege (z.B. ein altes Aquarium) in der Wohnung vorhanden sein. Eine Mindestgröße mit 120 cm x 50 cm x 50 cm sollte eingehalten werden. Ein Standplatz im Schlafzimmer ist ungeeignet, da die Tiere beim Nagen, Buddeln und Laufen sehr laut sein können.
  • Viel Einstreu ist in der Rennmaushaltung unumgänglich. Wenn es Allergiker im Haushalt gibt, muss vor der Anschaffung nach staubarmen Einstreusorten (z.b. Hanfstreu) gesucht werden, die für Rennmäuse geeignet sind.
  • Der Kaufpreis einer Rennmaus ist vergleichsweise niedrig. Doch mit der Anschaffung eines Haustieres übernimmst du die Verantwortung für dessen Wohlergehen. Wird eine Rennmaus krank, können durchaus Tierarztkosten von 100 EUR oder mehr anfallen, beispielsweise im Falle einer Operation. Kannst und willst du dies bezahlen?
  • Rennmäuse sind keine Kuscheltiere, die die Nähe des Menschen suchen, trotzdem muss täglich etwa mit 30 bis 60 Minuten „Arbeitszeit“ gerechnet werden. Die Tiere müssen gefüttert werden, das Sandbad wird täglich ausgesiebt und das Wasser wird gewechselt. Ebenfalls muss der Gesundheitszustand täglich kontrolliert werden, da nicht rechtzeitig entdeckte Krankheitsanzeichen für die Tiere oft tödlich enden. Auch in der Urlaubszeit muss eine gewissenhafte Betreuung sichergestellt sein.
  • Nicht alle Rennmausgruppen bleiben ihr Leben lang stabil und müssen ggf. in separate Gruppen getrennt werden. Freunde dich bereits bei der Anschaffung mit dem Gedanken an, dass du unter Umständen zukünftig mehr Rennmausgruppen haben könntest als du eigentlich wolltest. Solltest das für dich nicht akzeptabel sein, müssen Tiere abgegeben werden.
  • Ebenfalls wird es durch den Tod eines Tieres oder Streit in der Gruppe notwendig, den verbliebenen Partner neu zu vergesellschaften. Hast du genügend Zeit und den Willen, eine solche Vergesellschaftung ordentlich und verantwortungsbewusst durchzuführen?
  • Nicht alle Rennmäuse werden zahm. Kannst du dich damit abfinden, dass sich deine Tiere nicht gerne anfassen oder streicheln lassen und auch tagsüber bis zu vier Stunden am Stück schlafen?
  • Bei minderjährigen Rennmaushaltern müssen die Eltern hinter der Tierhaltung stehen! Notwendige Tierarztbesuche und ein artgerechtes Gehege inklusive geeignetem Futter müssen stets gewährleistet sein.

Gruppenkonstellationen 

Grundsätzlich gilt: Die ideale Gruppengröße für Rennmäuse liegt bei zwei gleichgeschlechtlichen Tieren! 

Warum zwei Tiere?

In einer Rennmausgruppe herrscht eine strikte Rangordnung. Je mehr Tiere zu einer Gruppe gehören, desto mehr Rangfolgemöglichkeiten gibt es. Die Wahrscheinlichkeit eines Streits steigt mit zunehmender Gruppengröße stark an. Kämpfe können mit schweren Bissverletzungen und dem Tod einer oder mehrerer Rennmäuse enden. Verwandtschaftliche Verhältnisse spielen für die Tiere keine Rolle.

Warum gleichgeschlechtlich?

Männchen und Weibchen beschäftigen sich nach der Geschlechtsreife gleich mit dem Erhalt der eigenen Art. Durch die kurze Tragezeit kann ein Weibchen theoretisch innerhalb eines Jahres etwa einhundert Rennmausbabys zur Welt bringen. Die weiblichen Jungtiere können wiederum vom Vater oder von den Brüdern gedeckt werden und ebenfalls Nachwuchs bekommen. So können innerhalb eines Jahres aus einem Pärchen mehrere hundert Rennmäuse werden. Natürlich könnte Nachwuchs durch eine Kastration des Männchens vermieden werden. Hier ist jedoch das Narkoserisiko enorm und oftmals werden kastrierte Tiere von Artgenossen (egal ob von Männchen oder Weibchen) nicht mehr akzeptiert. Deshalb macht eine Kastration keinen Sinn.

Warum kann ich meine Rennmaus nicht mit einer anderen Tierart halten?

Rennmäuse dürfen unter keinen Umständen mit anderen Tierarten im gleichen Gehege gehalten werden! Jede Tierart hat ein anderes Sozialverhalten und eine eigene Kommunikationsweise. Die Tiere können sich also schlicht und einfach nicht verstehen, ähnlich wie wenn wir in ein anderes Land fahren, dessen Sprache wir nicht gelernt haben. Die Rennmaus versucht außerdem im Regelfall sofort den „Feind“ aus ihrem Revier zu vertreiben.

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Anschaffung

In Tierheimen, bei Nagerhilfen und in privaten Auffangstationen warten Rennmäuse jeden Alters auf ein neues Heim. Informiere dich vor der Anschaffung gut über die Eigenheiten deiner zukünftigen Mitbewohner. Hauptverantwortlicher für die Pflege der Tiere muss immer eine erwachsene Person sein, da Rennmäuse aufgrund ihrer geringen Körpergröße und ihrer Schreckhaftigkeit eher weniger für Kinder geeignet sind.

Vorbereitungen

Vor der Abholung der Tiere sollte das neue Zuhause schon an seinem endgültigen Platz aufgestellt sein. Gib anfänglich wenig Einstreu und nur vereinzelt Einrichtungsgegenstände in das Gehege. Versteckmöglichkeiten sollten aber immer vorhanden sein, damit sich die Mäuse sicher fühlen. Bitte den bei der Abholung um einen Teil der Einstreu aus dem alten Gehege. So bleibt der Gruppengeruch erhalten und die Gefahr eines Streits im neuen Zuhause wird gesenkt

Transport

Transportiere deine Rennmäuse immer in einer für Nager geeigneten Transportbox. Kartons oder Ähnliches werden viel zu schnell durchgenagt. Achte beim Kauf einer Transportbox darauf, dass der Deckel lückenlos schließt, die Box keinen Nageansatz bietet und ausreichend Luftlöcher oder -schlitze vorhanden sind. Gib immer etwas Einstreu und eine Pappröhre zum Nagen hinein. Je nach Witterung sollten die Tiere durch ein Handtuch vor Kälte oder direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Bei längeren Transporten (über eine Stunde) kannst du durch Gurkenscheiben die Wasserversorgung sicherstellen. Wenn die Tiere nicht zahm sind, lassen sie sich im neuen Heim leicht mit Hilfe einer Pappröhre ins Gehege setzen. Halte ein Ende der Röhre mit deiner Hand zu und die Maus wird vermutlich schnell in das sichere Versteck klettern. Nun kannst du die andere Öffnung der Röhre ebenfalls mit einer Hand verschließen und so die Maus samt Röhre in das neue Gehege umsetzen. Alternativ dazu kann die Box in das Gehege gestellt werden. So können die Tiere diese selbst verlassen.

Erstausstattung

Alle Einrichtungsgegenstände müssen so aufgestellt werden, dass sie von den Tieren weder untergraben noch umgestoßen werden können. 

Unerlässlich ist ein Wassernapf. Dieser wird so aufgestellt, dass keine Einstreu hineinfallen kann. Ebenfalls wichtig ist eine große, tiefe Schale oder ein Bonbon-Glas mit Chinchillasand (kein Vogel- oder Sandkastensand!) als Badewanne. Frischfutter wird am besten in einem tiefen Futternapf oder an einem Futterspieß angeboten, damit es nicht verschleppt wird. Verschönere deinen Rennmäusen das Leben durch Einrichtungsgegenstände. Verzichte hierbei auf Plastikspielzeug und Gitteretagen – greife auf natürliche Materialien zurück. Holz-, Ton- und Korkröhren, Heunester, Pappröhren, Holzrampen, Rebholz- oder Mangrovenwurzeln, frische Obstbaumäste mit Blättern, Toilettenpapierrollen, Hanfmatten und unbedruckte Kartons beschäftigen die Tiere für lange Zeit. Auch ein Laufrad dient dem Zeitvertreib. Für Rennmäuse geeignete Räder haben eine geschlossene Lauffläche und eine geschlossene Rückseite. Ideal sind Räder aus Holz mit einem leichtgängigen Kugellager. Ein Mindestdurchmesser von 30cm sollte eingehalten werden, da sich sonst die Wirbelsäule verkrümmen kann.

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Kosten
Generell sind Rennmäuse relativ kostengünstige Haustiere, wenn man von den einmaligen Anschaffungs- und den unkalkulierbaren Tierarztkosten absieht. Dennoch sollte immer ein ausreichender finanzieller Spielraum vorhanden sein, um das Wohlergehen der Tiere sicherzustellen. Im Folgenden findest du ein Beispiel, wie viel die Anschaffung und Haltung von Rennmäusen kosten kann.

Anschaffungskosten   Laufende Kosten je Monat  
       
Kaufpreis je Tier: 20€ Futter: 10€  
Gehege:   Einstreu: 5€
– gebrauchtes Aquarium 25€ Chinchillasand: 3€
– neues Aquarium: 80€ Nistmaterial: 2€
– Eigenbau: 100€ Nagematerial: 5€
– Anfertigung Schreiner: 300€ Rücklagen für Tierarzt: 15€
Transportbox: 20€ Verschleiß der Einrichtung: 5€
Laufrad: 25€    
Tränke und Ersatztränke oder Wassernapf: 6€    
Häuschen: 10€    
Äste / Wurzeln: 15€    
Korkröhren: 20€    
Etagen: 20€    
Sandbad: 5€    

 Eingewöhnung

Lass dir vom vorherigen Halter etwas vom gewohnten Futter mitgeben, so vermeidest du die Belastung eines plötzlichen Futterwechsels, der zu Verdauungsproblemen führen kann.
Für die Rennmäuse ist alles neu und unbekannt. Gönne den Tieren in den ersten Tagen viel Ruhe. Öffne das Gehege nur zur Futtergabe und zum Wasserwechsel. Haben sich die Tiere an die neuen Gerüche und Geräusche der Umgebung gewöhnt, werden sie sich aus dem Nest wagen. Dennoch ist es nicht ratsam, die Tiere bereits jetzt auf die Hand zu nehmen. Sie sind nach wie vor sehr ängstlich und die Gefahr, dass die Maus beim Festhalten herunterfällt und sich verletzt ist sehr groß. Gedulde dich ein bis zwei Wochen bevor du dich an die ersten Zähmungsversuche wagst.

Gehege

Denke bei der Auswahl und Gestaltung des Geheges daran, dass die Tiere – selbst wenn Auslauf angeboten wird – beinahe ihr ganzes Leben darin verbringen. Deshalb muss die Einrichtung sehr abwechslungsreich gestaltet werden und das Gehege sollte über eine ausreichend große Buddelzone und eine große Lauffläche verfügen.

Gehegearten

  • Handelsübliche Kleintierkäfige eignen sich nicht zur Rennmaushaltung. Rennmäuse reagieren sehr empfindlich auf Zugluft und werden dadurch leicht krank. Die Gitterstäbe bieten keinen Schutz davor. Ebenfalls sind die Bodenwannen viel zu niedrig, die empfohlene Einstreuhöhe von 25-30cm kann nicht erreicht werden oder die Einstreu wird rasch wieder aus dem Käfig gebuddelt.
  • Glasterrarien sind für die Rennmaushaltung meist nicht geeignet, da die Belüftung zu gering ist. Durch die schlechte Luft im Gehege können vermehrt Atemwegserkrankungen auftreten. Zusätzlich kann aufgrund der Schiebetüren nur wenig Einstreu eingefüllt werden.
  • Aquarien sind wohl die günstigste und praktischste Art, ein artgerechtes Rennmausheim einzurichten. Gebrauchte Becken gibt es für wenig Geld und in vielen verschiedenen Größen zu kaufen. Durch die durchgängige Glasfläche kann viel Einstreu eingefüllt und Einrichtung nach Belieben angebracht werden. Um ein Ausbrechen der Rennmäuse zu verhindern, ist eine Gitterabdeckung zwingend notwendig. So kommt genug Luft in das Gehege, ohne dass die Tiere der Zugluft ausgesetzt sind.
  • Nagarien, welche auch als Nagerterrarien bezeichnet werden, sind für die Rennmaushaltung bestens geeignet. In der Regel verfügen sie über großflächige Lüftungsgitter an drei Seiten und eine verglaste Vorderseite. Die Schiebetüren vorne sind deutlich erhöht platziert, sodass genügend Einstreu eingefüllt werden kann ohne dass diese beim Öffnen der Türen herausfällt.
  • Eigenbauten lassen keine Wünsche offen. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich rasch ein geeignetes Rennmausheim zimmern. Hier können individuelle Wünsche berücksichtigt werden. Natürlich sollte man aber keine zwei linken Hände haben und muss über ausreichend Werkzeug und Freizeit verfügen.

 

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Größe

Da Rennmäuse sehr agile Tiere sind, benötigen Sie ein Gehege mit mindestens Länge 120 cm x Breite 50 cm x Höhe 50 cm. Ein Gehege dieser Größe bietet genügend Raum zum Buddeln und genügend Platz für Etagen und Einrichtungsgegenstände. Bei einer harmonischen Gruppe aus zwei Tieren, die das Flegelalter hinter sich haben, gibt es nach oben hin keine Größenbeschränkung.

Standort

Der ideale Standort für das Gehege ist…

  • nicht in der prallen Sonne; leichte Morgen- oder Abendsonne wird hingegen von vielen Rennmäusen zum Sonnenbaden genutzt. Ein heller Standort reicht vollkommen aus.
  • nicht direkt neben der Heizung, da die trockene Luft Atemwegserkrankungen im Winter begünstigt. Jedoch sollte das Gehege an einem Platz stehen, wo Zimmertemperatur herrscht.
  • nicht direkt am Fenster, da die Tiere sehr anfällig für Zugluft sind und davon rasch krank werden. Bei Standorten in Fensternähe kann man auch beobachten, dass die Tiere beim Anblick von Vögeln sehr ängstlich reagieren.
  • nicht im Schlafzimmer, da Nagen und Buddeln Lärm verursacht.
  • nicht in der Küche oder im Badezimmer.
  • nicht direkt neben dem Fernseher oder der Stereoanlage, da Mäuseohren empfindlich auf Lärm reagieren.

Einstreu

Staubarme Kleintier- oder Hanfstreu ist ideal zum Buddeln. Sie kann nach Belieben mit Flachs- oder Baumwollstreu ergänzt werden. Heu und Stroh dienen zum Knabbern und als Nahrungsergänzung, werden aber auch gerne zum Tunnelbau benutzt. Bei Allergikern hat sich Papierstreu bewährt, da diese so gut wie staubfrei ist. Optimal ist eine Einstreuhöhe von 30cm, welche durch die tägliche Gabe von Heu, Stroh, Knabbermaterial und Einstreu fast schon automatisch erreicht wird. Da Rennmäuse nur einen dezenten Eigengeruch haben, reicht eine Gehegereinigung alle 3-6 Monate aus. Lediglich der Badesand sollte täglich mit einem Küchensieb von Verunreinigungen befreit und wöchentlich komplett ausgetauscht werden.

Einrichtung und Beschäftigung

Der ausgeprägte Nagetrieb der Rennmäuse macht es notwendig, dass Einrichtungsgegenstände regelmäßig auf Schäden geprüft und ausgetauscht werden. Das bietet gleichzeitig die Möglichkeit, das Rennmausheim regelmäßig umzugestalten. Selbst gebaute Einrichtung wird von den Tieren mindestens genauso gut angenommen wie gekaufte. Bei gekauften Gegenständen ist vor allem darauf zu achten, dass diese nicht geschraubt, genagelt oder geklammert wurden. Nagen die Tiere daran, können Nägel, Schrauben oder Klammern lebensgefährliche Verletzungen verursachen. Beschäftigungsmöglichkeiten lassen sich auch aus Alltagsgegenständen rasch selbst basteln. Aus Papprollen (z.B. von Klopapier oder Küchenrollen) lassen sich rasch verschiedene Spielzeuge bauen, zum Beispiel indem man darin mit Hilfe von Papiertüchern, Heu und Stroh Futter versteckt. Mischt man mit Mehl und ein paar Tropfen Wasser einen Mehlkleber an und bestreicht die Röhren damit, haftet Körnerfutter tadellos darauf. Alles gut trocknen lassen und fertig ist die Knabberröhre. Ebenfalls lassen sich Leckereien leicht in einer noch vollen Klopapierrolle zwischen den einzelnen Papierschichten verstecken. So sind die Mäuse lange beschäftigt und haben gleichzeitig eine Papierquelle zum Nestausbau. Sei kreativ, dann fallen dir sicher noch weitere Bastelmöglichkeiten ein.

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Auslauf

Manche Halter bieten ihren Tieren regelmäßig Auslauf an. Sofern das Gehege groß genug ist, ist dies aber kein Muss.

Viele Gruppen streiten sich nach Ausflügen in die unbekannte Umwelt, so dass Auslauf in manchen Fällen mehr Stress als Freude bei den Tieren erzeugen kann. Deshalb sollte man immer abwägen, ob Auslauf nötig und sinnvoll ist oder ob dies den Tieren eher schadet.

Rennmäuse sind sehr neugierige, bewegliche und flinke Tiere. Deshalb muss das Auslaufgelände bestmöglich abgesichert werden, um Verletzungen oder Todesfälle zu vermeiden. Folgende Gefahrenquellen müssen gut gesichert werden:

  • Stromkabel, Heizungsrohre, Zimmerpflanzen
  • Möbelstücke mit Spalten, Löchern oder Ritzen (eine Rennmaus kann sich durch eine 2cm große Öffnung quetschen!)
  • Rutschige Böden müssen abgedeckt werden
  • Tische und Stühle: Schon bei Stürzen aus 20cm Höhe können Rennmausknochen brechen.
  • Am besten gewähren Sie Auslauf nur in einem abgesicherten Areal. Glatte und mindestens 50cm hohe Holzplatten haben sich als relativ ausbruchssicher bewährt.

Reinigung

Im Gegensatz zu Farbmäusen oder Ratten ist der Eigengeruch von Rennmäusen sehr dezent und wird kaum wahrgenommen. Da die Tiere nicht viel urinieren und auch der Kot sehr trocken ist, reicht eine Gehegereinigung alle 3-6 Monate aus. Lediglich der Badesand sollte täglich mit einem Küchensieb von Verunreinigungen befreit und etwa wöchentlich komplett ausgetauscht werden.

Da sich Rennmäuse aber vor allem anhand des Geruchs orientieren, darf nie die ganze Einstreu auf einmal ausgetauscht werden. Sonst kommt es früher oder später zu Streit in der Gruppe. Gehe bei der Gehegereinigung wie folgt vor:

Statte eine Transportbox mit der alten Einstreu aus und bringe die Tiere während der Reinigung darin unter.

Suche das Nest der Tiere und bewahre es auf. Hier ist der Gruppengeruch besonders stark, deshalb sollte das Nest nicht bei jeder Reinigung zerstört werden, außer es ist stark verschmutzt.

Entferne stark verschmutze Einstreu. Etwa 1/3 der nicht oder kaum verschmutzen Streu wird aufbewahrt und später zusammen mit dem Nest wieder in das Gehege gegeben. Säubere das Gehege mit warmem Essigwasser. Wische mit klarem Wasser nach und lasse alles gut trocknen. Nun kannst du das Gehege neu gestalten und die benutze Einstreu und das Nest wieder hineingeben. Um Streit zu vermeiden, empfiehlt es sich, direkt nach der Reinigung nur wenig neue Einstreu hinzuzugeben und über mehrere Tage hinweg die Einstreu nach und nach aufzufüllen.

Zum Schluss ziehen die Mäuse wieder von der Transportbox in ihr gereinigtes Gehege um.

Hochnehmen

Zutrauliche Tiere können mit der bloßen Hand hochgehoben werden. Wenn du die Hand im Gehege lässt und sie nur wenige Zentimeter über der Einstreu hältst, kann man eine Rennmaus auf der flachen Hand sitzend hochheben. Da Rennmäuse aber sehr schreckhaft sind, kann das Tier jederzeit unerwartet von der Hand springen. Deshalb darf dies nur gemacht werden, wenn sich das Tier auch bei einem beherzten Sprung nicht verletzen kann. Sobald eine Rennmaus aus dem Gehege genommen werden soll, ist es besser, sie mit beiden Händen komplett zu umfassen, sodass sie nicht entwischen kann. Bei scheuen Tieren hat sich der „Tassenaufzug“ oder der „Röhrenexpress“ etabliert: Dabei klettert die Rennmaus in eine Tasse oder Röhre, bei der man die Öffnungen mit der Hand zuhält. Von Nacken- und Schwanzgriffen ist dringend abzuraten! Bei falscher Anwendung ist der Nackengriff für die Rennmaus sehr unangenehm und die Augen können hervortreten. Beim Schwanzgriff kann der Schwanz leicht abreißen, was für die Maus Schmerzen und eingeschränkte Bewegungsfähigkeit bedeutet!

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Pflege

Zu den regelmäßigen Aufgaben eines Rennmaushalters gehören:

  • Wasserwechsel: Den Tieren muss durchgehend eine Tränke oder ein Napf mit frischem Wasser zugänglich sein. Das Wasserbehältnis sollte regelmäßig gereinigt werden.
  • Gesundheitskontrolle: Rennmäuse verstecken Krankheitsanzeichen so lange bis es ihnen sehr schlecht geht. Deshalb muss der Gesundheitszustand täglich geprüft und bei Krankheitsverdacht umgehend ein rennmauskundiger Tierarzt aufgesucht werden.
  • Zugabe von Nage- und Nistmaterial: Pappe und Äste eignen sich hervorragend zum Nagen. Auch Papiertücher und Stroh sollten zum Nestbau durchgängig verfügbar sein.
  • Fütterung: Täglich erhalten die Tiere eine Futterration. Nähere Informationen dazu findest du hier im Ernährungsteil.
  • Einrichtungskontrolle: Die Einrichtung muss regelmäßig auf Nageschäden geprüft werden, um Unfälle zu vermeiden. Angenagte Etagenbeine oder Laufräder stellen eine Gefahr dar.
  • Gehegereinigung: Alle 3-6 Monate wie beschrieben.
  • Sandbadreinigung: Der Badesand sollte täglich mit einem Küchensieb von Verunreinigungen befreit und etwa wöchentlich komplett ausgetauscht werden.

Verhalten

Gruppengeruch

Rennmäuse erkennen sich anhand ihres Geruchs. Deshalb darf dieser nicht verloren gehen oder durch Duftstoffe manipuliert werden. Nehmen Sie deshalb bei Tierarztbesuchen immer die komplette Rennmausgruppe in der gleichen Transportbox mit. Trennen Sie die Tiere niemals voneinander, schon ein kurzer Zeitraum kann ausreichen und die Gruppe zerstreitet sich.

Rangordnung

In einer Rennmausgruppe herrscht eine strikte Rangordnung. Je mehr Tiere zu einer Gruppe gehören, desto mehr Rangfolgemöglichkeiten gibt es. Die Wahrscheinlichkeit eines Streits steigt mit zunehmender Gruppengröße stark an. Kämpfe können mit schweren Bissverletzungen und dem Tod einer oder mehrerer Rennmäuse enden. Verwandtschaftliche Verhältnisse spielen für die Tiere keine Rolle. Wird ein Tier krank oder schwächer aufgrund des Alters kann sich die Rangfolge ändern.

Trommeln

Es gibt verschiedene Gründe, weshalb Rennmäuse mit den Pfoten trommeln. So warnen sie sich beispielsweise gegenseitig vor Gefahr oder drohen einem Eindringling. Ebenfalls trommeln die Tiere bei der Paarung.

Schlafgewohnheiten

Rennmäuse verbringen viel Zeit in ihrem Nest. Dieses wird laufend umgebaut und manchmal auch an eine andere Stelle verlegt. Zum Auspolstern wird Stroh, Heu, Toilettenpapier oder Küchenpapier gerne verwendet.

Futterbiss

Rennmäuse können Sie beim Festhalten oder Füttern hin und wieder „zwicken“. Beim Füttern aus der Hand testet das Tier, ob „das Ding“ essbar ist. Schmerzhaft sind diese Bisse in der Regel nicht, man sollte nur rasch nach dem Testbiss die Finger bewegen, um dem Tier zu zeigen, dass die Hand kein Futter ist. Ansonsten kann es sein, dass die Rennmaus nach dem testenden Futterbiss noch einmal stärker zubeißt.

Vergesellschaftung

ACHTUNG: Setze niemals sich fremde Rennmäuse „einfach so“ zusammen! Bereits nach 30 Minuten Trennung (z.B. durch einen geglückten Ausbruch) kann eine Vergesellschaftung notwendig werden. Verwandtschaftliche Verhältnisse spielen für die Tiere keine Rolle. Besteht kein gemeinsamer Gruppengeruch, wird der Unbekannte unverzüglich angegriffen. 

Ausführliche Beschreibung der Vergesellschaftung:  Drück mich

 

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Ernährung

Die meisten fertigen Grundfuttermischungen und bunten Leckerlies aus dem Fachhandel sind für Rennmäuse ungeeignet. Sie enthalten oft Zusätze wie Zucker und Aromastoffe, welche in einer artgerechten Rennmausernährung nichts zu suchen haben. Ungenau deklarierte Zutaten bei im Handel angebotenen Grund- und Ergänzungsfuttermischungen machen deren Beurteilung schwer oder sogar unmöglich. Sei deshalb bei der Futterauswahl kritisch und aufmerksam. Die wohl artgerechteste und kostengünstigste Lösung ist die Zusammenstellung eines eigenen abwechslungsreichen Speiseplans mit selbstgemischtem Grundfutter.

Speiseplan

Ein ausgewogener Speiseplan beinhaltet folgende Bausteine

  • Als Grundfutter eine ausgewogene Körnermischung
  • Frisches und getrocknetes Grünfutter
  • Tierisches Eiweiß
  • Leckereien
  • Wasser
  • Heu und Stroh

Bitte beachte die detaillierten Angaben zu den einzelnen Bausteinen des Speiseplans in der Futterliste! 

Beispiel eines Fütterungsplanes für eine Woche

  Wasser Heu / Stroh Grundfutter Eiweiß Leckereien Grünfutter
Montag wechseln Heu (Vorrat) 5-8g/ Tier Mehlwürmer 2-3 Sonnenblumen-kerne je Tier Gurke, Petersilie u. Salat
Dienstag wechseln 5-8g/ Tier 2-3 Sojaflocken je Tier Zucchini u. Kürbis
Mittwoch wechseln Heu (Vorrat) 5-8g/ Tier Heimchen 1-2 Kürbiskerne je Tier Paprika u. Tomate
Donnerstag wechseln Heu (Vorrat) 5-8g/ Tier 1/4 Walnusskern je Tier Salat u. Karotte
Freitag wechseln 5-8g/ Tier 2-3 Erbsenflocken je Tier Pastinake u. Fenchel
Samstag wechseln Heu (Vorrat) 5-8g/ Tier Zophopas 2-3 Pinienkerne je Tier Gurke u. Tomate
Sonntag wechseln Heu (Vorrat) 5-8g/ Tier 5-6 Gurkenkerne je Tier Obstbaumäste u. Basilikum

 

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 Gesundheitscheck

Beobachten Sie Ihre Tiere täglich:

  • Zeigen sich alle Tiere oder fehlt eines?
  • Sind sie aktiv und am Futter interessiert?
  • Ist das Fell glatt und glänzend?
  • Sind die Augen vollständig geöffnet und klar?
  • Ist irgendetwas am Verhalten oder am Körper der Tiere ungewöhnlich?
  • Wenn Ihnen etwas Ungewöhnliches auffällt oder die Tiere Anzeichen einer Krankheit zeigen, gehen Sie unverzüglich zu einem Tierarzt! Da Rennmäuse Beutetiere sind, verbergen sie Krankheitsanzeichen so lange, bis es ihnen sehr schlecht geht.

Krankheitsvorbeugung

Leider kann man als Halter das Auftreten von Krankheiten nicht gänzlich verhindern.

Übergewicht und Untergewicht sind für den Organismus sehr anstrengend. Achte darauf, dass deine Tiere weder zu dick (Speckfalten im Nacken und am Bauch) noch zu dünn (Knochen und Rippen leicht spürbar oder sogar sichtbar) sind.

Zugluft führt leicht zu Atemwegserkrankungen. Vermeide, dass die Rennmäuse dieser direkt ausgesetzt sind.

Mangelernährung schwächt das Immunsystem. Achte auf eine ausgewogene und vielseitige Ernährung.

Tumore treten bei Rennmäusen leider relativ häufig auf. Da diese auch erblich bedingt sind, ist es von Vorteil, wenn man die Elterntiere und Geschwister kennt bzw. vom vorherigen Halter Auskunft erhält, ob in der Familie bereits Tumore aufgetreten sind. Tumore an der Duftdrüse, den Eierstöcken und unter der Haut sind meistens gut operabel. Werden diese frühzeitig erkannt und entfernt, wird die Lebenserwartung und –qualität oft kaum beeinträchtigt. Teilweise lassen sich auch Tumore an den Organen entfernen, dies muss jedoch ein Tierarzt im Einzelfall entscheiden.

Grundsätzlich solltest du deine Hände waschen bevor du in das Rennmausgehege greifst. Rennmäuse können sich nämlich anstecken, wenn du krank bist oder Keime auf der Haus hast. Ebenfalls können Parasiten oder Pilze von anderen Haustieren übertragen werden.

Da das Gehege nur relativ selten gereinigt werden muss, ist es sinnvoll, wenn du einmal monatlich einen Teil des Nestes über einem weißen Tuch ausschüttelst. So können Parasiten wie die rote Vogelmilbe erkannt werden, bevor sie sich explosionsartig vermehren. Manche Halter behandeln das Gehege nach der Gehegereinigung vorbeugend mit einem Milbenspray, welches eine mehrere Monate anhaltende Wirkung hat. Doch bedenke dabei immer, dass diese Sprays hochgiftig sind und nur mit Bedacht eingesetzt werden sollten.

Wasche frisches Grünfutter vor der Fütterung immer gründlich. So werden Pestizide, Keime und Parasiten weitgehend entfernt. Kaufe kein Futter aus den Futterbars in Zoogeschäften. Man weiß nicht, wie lange es schon dort ist und wer alles hineingegriffen hat. Hin und wieder schleppt man sich dadurch auch Futterschädlinge ein.

Staub und schlechte Luft begünstigen Atemwegserkrankungen. Sorge dafür, dass im Gehege eine ausreichende Luftzirkulation vorhanden ist und benutze möglichst staubarme Einstreu.

Idealerweise werden Rennmäuse bei Zimmertemperatur gehalten. Ältere Tiere können im Sommer bei Raumtemperaturen ab etwa 28°C Kreislaufprobleme bekommen. Achte dann besonders darauf, dass sich die Tiere an einem gekühlten Stein oder in einem gekühlten Sandbad etwas abkühlen können.

Der Bewegungsapparat von Rennmäusen ist auf viel Bewegung ausgelegt. Ein ausreichend großes Gehege oder ggf. Auslauf kann den Bewegungsdrang befriedigen. Auch ein Laufrad hält die Tiere fit. Achte hier unbedingt auf einen Mindestdurchmesser von 28cm, um eine Verkrümmung der Wirbelsäule zu vermeiden.

Auch Stress und Langeweile können die Gesundheit negativ beeinflussen. Sorge für genügend Beschäftigung, Abwechslung und Ruhe.

Sollten sich deine Tiere ungewöhnlich verhalten oder offensichtlich krank sein, gehe sofort zu einem rennmauskundigen Tierarzt! Je schneller du reagierst, umso rascher kann dem Tier geholfen werden. Einige Krankheiten gehen für die Tiere nur tödlich aus, da der Halter mit dem Arztbesuch zu lange gezögert und „erst mal ein paar Tage“ abgewartet hat.

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Hausapotheke

Generell solltest du nie versuchen, dein Tier selbst medizinisch zu versorgen. Dies kann nur ein rennmauskundiger Tierarzt. Die hier aufgeführten Medikamente und Hilfsmittel dienen lediglich der Unterstützung oder zur kurzzeitigen Zwischenversorgung bis zum Tierarztbesuch.

  • Wund- und Heilsalbe verschafft Linderung bei leichten Hautreizungen. Achtung: Sie schließt auch auf der Haut vorhandene Keime mit ein und darf deshalb nicht auf offenen Wunden angewendet werden.
  • Augentropfen sind gut geeignet, um verkrustete Augen vorsichtig zu säubern.
  • Probiotikum als Pulver oder Paste zur Unterstützung der Darmflora.
  • Kleiner Fressnapf mit niedrigem Rand zum Anbieten von Päppelbrei.
  • Desinfektionsmittel mit einem breiten antiseptischen Wirkspektrum welches schmerzfrei in der Anwendung ist.
  • Rotlicht-Wärmelampe: Wärme wirkt bei vielen Krankheiten wohltuend und verhindert das Auskühlen. Achte darauf, dass das Tier der Wärme ausweichen kann.
  • Babybrei: Karottenbrei und Reis oder Gemüseallerlei liefert bei Schwäche und Krankheit schnell Energie und kann portionsweise eingefroren werden.
  • 1 ml Spritze zur Medikamentengabe und zur Zwangsernährung.

© Text: Karina Brunner rennmausbuch.de – Bilder: Glückliche-Nager

Informationen zum Herunterladen:

Futterliste

Starterpack

Flyer

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